Tagesordnungspunkt

TOP Ö 8: Vorstellung der Ergebnisse der Verkehrsschau und Beschlussfassung

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.09.2018   GR/131/2018 
Beschluss:mehrheitlich beschlossen
Abstimmung: Anwesend: 14, Ja: 12, Nein: 2
DokumenttypBezeichnungAktionen

Am Dienstag, den 9. Juli 2018 fand in der Gemeinde Finsing in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr eine Verkehrsschau statt.

 

Teilnehmer:     Herr Englmeier, Polizeiinspektion Erding

                        Herr Neudecker, Landratsamt Erding

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Herr Kressirer, 1. B√ľrgermeister der Gemeinde Finsing

                        Frau Horneck, Gemeinde Finsing

                        Herr Stettner, Bauhof Finsing

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass sie die Teilnehmer der Verkehrsschau sehr viel mit Parkproblemen besch√§ftigen mussten. F√ľr manche √∂rtlichen Gegebenheiten konnte noch keine konkrete L√∂sung der Probleme gefunden werden. Er schl√§gt deshalb vor, dass sich entweder einer der Aussch√ľsse nochmals mit diesen Punkten auseinander setzt oder eine separate Arbeitsgruppe gegr√ľndet wird.


Beschluss:

 

Der Gemeinderat lehnt es ab, eine separate Arbeitsgruppe f√ľr die Parksituationen zu gr√ľnden. Es soll der Bauausschuss √ľber die problematischen Bereiche beraten.

 

Anwesend 14  :  Ja 13  :  Nein 1 

 

 

 

Ortsteil Finsing und Finsingerau

 

1.         Parkplatzbeschilderung beim Alten Sch√ľtzenheim in der Schlo√üstra√üe

 

Auf dem Parkplatz des Alten Sch√ľtzenheims in Finsing in der Schlo√üstra√üe werden regelm√§√üig die Fahrzeuge der umliegenden Anwohner abgestellt. F√ľr Besucher des Alten Sch√ľtzenheims stehen so kaum noch Stellpl√§tze zur Verf√ľgung. B√ľrgermeister Kressirer bittet die Fachbeh√∂rden um Vorschl√§ge, wie eine m√∂gliche Beschilderung aussehen k√∂nnte.

 

Herr Englmeier erl√§utert, dass die M√∂glichkeit besteht, das Zeichen 314 (Parken) mit dem Zusatzschild ‚Äěnur f√ľr Berechtigte‚Äú oder ‚Äěnur f√ľr Besucher‚Äú aufzustellen. Diese Methode ist allerdings schwer zu kontrollieren, da die Verkehrs√ľberwachung jedes Mal erst einmal pr√ľfen muss, ob im Alten Sch√ľtzenheim Betrieb ist und ob es sich um Besucherfahrzeuge handelt.

Eine zeitliche Beschr√§nkung w√§re grunds√§tzlich auch m√∂glich. Die Betriebszeiten des Alten Sch√ľtzenheim sind hierf√ľr aber vermutlich zu wechselhaft.

Im Rahmen der Diskussion, wird den Vertretern der Fachbeh√∂rden bekannt, dass es sich bei dem Grundst√ľck des Alten Sch√ľtzenheims inklusive Stellpl√§tze um ein Privatgrundst√ľck handelt, dass die Gemeinde Finsing gepachtet hat.

Herr Neudecker schlägt deshalb vor, die Parkplätze als Privatparkplatz auszuweisen mit dem Hinweis, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden. So könnte die Gemeinde ziemlich schnell handeln, wenn kurzfristig Probleme auftreten und Fahrzeuge abschleppen lassen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt den Bauausschuss damit, einen Vorschlag f√ľr die Beschilderung der Parkplatzsituation am Alten Sch√ľtzenheim Finsing zu erarbeiten.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

2.         Parkplatz an der Kirche nur f√ľr Besucher/ Parkprobleme St.-Quirin-Weg

 

Der Kirchenparkplatz im St.-Quirin-Weg wird andauernd von Anwohnern genutzt. Bei kirchlichen Veranstaltungen stehen dadurch nicht mehr ausreichend Parkpl√§tze zur Verf√ľgung. Es kann nur dadurch abgeholfen werden, dass die Kirchenbesucher bislang noch den Pfarrgarten zum Parken verwenden d√ľrfen.

Generell werden im St.-Quirin-Weg viele Fahrzeuge auch am Fahrbahnrand abgestellt.

 

Herr Englmeier ist der Auffassung, dass es dennoch besser ist, dass die Anwohner die √∂ffentlichen Stellpl√§tze verwenden, bevor sie ihre Fahrzeuge auf der Fahrbahn abstellen. Wenn die Gemeinde die kirchlichen Stellpl√§tze nur noch f√ľr Kirchenbesucher freigibt, wird sich die Stellplatzproblematik nur in andere Stra√üen verlagern, wo die Fahrzeuge den flie√üenden Verkehr erheblich behindern w√ľrden. Die Gemeinde Finsing hat selbstverst√§ndlich die M√∂glichkeit die Stellpl√§tze mit Geb√ľhren zu versehen und m√∂glicherweise Bewohnerparkausweise auszugeben. Die Anwohner k√∂nnten so gezielt an der Finanzierung f√ľr die √∂ffentlichen Stellpl√§tze beteiligt werden. Eignen w√ľrde sich hier auch eine Parkraumzone, wobei die Gemeinde dann, noch zus√§tzliche Stellfl√§chen auf der Fahrbahn markieren sollte. Das Parken ist dann nur noch auf den gekennzeichneten Fl√§chen zul√§ssig. Nat√ľrlich kann es auch bei dieser Methode zu einer Verlagerung des Problems kommen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt den Bauausschuss damit, einen Vorschlag f√ľr die Beschilderung der Parkplatzsituation im St.-Quirin-Weg zu erarbeiten.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

3.         Geschwindigkeitsbegrenzung Auweg

 

Ein Anwohner des Auweges hat sich bei der Gemeinde Finsing erkundigt, ob es m√∂glich ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Auweg zu erlassen. Auf der Stra√üe passieren nach seiner Aussage h√§ufig Wildunf√§lle durch zu schnell fahrende Fahrzeuge und gerade die landwirtschaftlichen Fahrzeuge fahren f√ľr ihre Gr√∂√üe h√§ufig zu schnell auf der schmalen Fahrbahn.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden weisen auf ¬ß 3 StVO hin, in dem es hei√üt, dass die Geschwindigkeit insbesondere den Stra√üen-, Verkehrs-, und Sichtverh√§ltnissen und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen ist. Auf diese gesetzliche Grundlage zur angemessenen Geschwindigkeit wird im Falle des Auweges hinzuweisen sein. Eine Beschr√§nkung der Stra√üe mit Beschilderung ist schwer vorstellbar. Es gibt Stellen, an denen eine Geschwindigkeit von 60 km/h unter Umst√§nden noch zu schnell sein wird. Eine darunterliegende Geschwindigkeitsbegrenzung ist au√üerorts √§u√üerst un√ľblich. Eine Beschilderung w√ľrde Fahrzeuge gerade an den kritischen Stellen eher zu einer zu hohen Geschwindigkeit animieren.

Die Vertreter der Fachbehörden raten von einer Geschwindigkeitsbegrenzung ab.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Auweg zu erlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

Ortsteil Neufinsing

 

4.         Verkehrsspiegel im Kreuzungsbereich Erlenweg/Ahornweg

 

Die Einsicht im Kreuzungsbereich Erlenweg/Ahornweg ist aufgrund der Grenzbebauung von Erlenweg 2 a auf einer Seite eingeschr√§nkt. Es wurde von einem Anlieger gebeten, zu pr√ľfen, ob ein Verkehrsspiegel aufgestellt werden kann.

 

Eine Notwendigkeit f√ľr die Anbringung eines Verkehrsspiegels liegt laut den Vertretern der Fachbeh√∂rden nicht vor. Es ist den Fahrzeugf√ľhrern zuzumuten, sich vorsichtig in die Kreuzung hinein zu tasten. Zudem handelt es sich um eine Tempo-30-Zone und es gilt die Vorfahrtregelung rechts vor links. Hohe Geschwindigkeiten sind nicht zu erwarten.

 

Im Gemeinderat entsteht eine Diskussion. Nach Meinung einiger Gemeinderatsmitglieder stellt ein Verkehrsspiegel immer eine Bereicherung der Sicherheit im Verkehr dar.

B√ľrgermeister Kressirer erl√§utert, dass die direkte Einsicht auf den Verkehr immer besser bewertet wird als √ľber einen Spiegel der die Bilder seitenverkehrt und auch verzehrt darstellt. Zudem kann nicht jeder damit umgehen. Verkehrssituationen werden mitunter falsch eingesch√§tzt und in der kalten Jahreszeit ist er oft beschlagen oder vereist.

Es sollte vermieden werden, dass an jeder Ecke ein Verkehrsspiegel steht. Weiteres und entscheidendes Argument gegen Verkehrsspiegel ist, dass der betreffende Stra√üenbaulasttr√§ger (hier Gemeinde Finsing) dahingehend mit in die Verantwortung genommen wird, dass dieser Spiegel dann auch immer funktioniert. Damit ist eine regelm√§√üige √úberpr√ľfung des Verkehrsspiegels (z.B. richtiger Einstellungswinkel) erforderlich. Diese Arbeiten k√∂nnen die Bauhofmitarbeiter nicht in dem erforderlichen Umfang gew√§hrleisten.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, keinen Verkehrsspiegel im Kreuzungsbereich Erlenweg/Ahornweg aufzustellen.

 

Anwesend 14  :  Ja 9  :  Nein 5 

 

 

 

5.         Vorfahrtsregelung Alte Post

 

Die neue Erschlie√üungsstra√üe ‚ÄěAlte Post‚Äú m√ľndet in die ED 11. Bisher ist keine Beschilderung vorhanden. Die Einm√ľndung ist baulich nicht eindeutig gestaltet, sodass Herr Neudecker empfiehlt eine vorfahrtregelnde Beschilderung anzubringen. Da es sich um eine Kreisstra√üe handelt, wird das Landratsamt Erding die Anordnung verf√ľgen und vollziehen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat nimmt die Information ohne Einwendungen zur Kenntnis. Von Seiten der Gemeinde Finsing ist nichts zu veranlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

6.         Versetzen des Tempo-30-Zone Schildes im Einm√ľndungsbereich des Kastanienweges

 

Bereits in der Verkehrsschau 2016 haben sich die Teilnehmer die Situation am Kastanienweg angesehen. Das Tempo-30-Zone Schild wurde daraufhin weiter nach Osten versetzt. Leider gibt es beim Einfahren in den Kastanienweg wohl immer noch Probleme mit der Einsicht auf das Schild.

 

Herr Englmeier ist der Auffassung, dass das Schild am jetzigen Standort gut platziert ist. Zur Verbesserung k√∂nnte auf der gegen√ľberliegenden Stra√üenseite ein weiteres Tempo-30-Zone Schild gesetzt werden.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, im Einm√ľndungsbereich zum Kastanienweg auf der gegen√ľberliegenden Stra√üenseite des bestehenden Zeichens Nr. 274.1/ 274.2 f√ľr Tempo-30-Zone ein weiteres Zeichen Nr. 274.1/ 274.2 aufzustellen.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

7.         Firma nutzt Dauerparkplatz im Kastanienweg

 

Im Kastanienweg werden häufig Fahrzeuge einer Firma dauergeparkt. Eine Anwohnerin hat sich erkundigt, ob es eine Möglichkeit gibt, dies zu vermeiden.

 

Herr Englmeier teilt mit, dass der Ausschluss bestimmter Personengruppen nicht rechtens ist. Die Fahrzeuge der Firma m√ľssen geduldet werden. Entweder darf aufgrund einer Beschilderung niemand mehr im Kastanienweg parken oder jeder.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, an der Beschilderung im Kastanienweg nichts zu verändern.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

8.         Parkpl√§tze im Pfarrer-Johann-Beck-Weg nur f√ľr Anwohner beschildern

 

Die √∂ffentlichen Stellfl√§chen im Pfarrer-Johann-Beck-Weg werden h√§ufig von Fahrzeugen aus anderen Stra√üen benutzt. Die Gemeinde Finsing hat ein anonymes Schreiben erhalten, dass die Stellpl√§tze nur f√ľr die Anwohner des Pfarrer-Johann-Beck-Weges beschildert werden sollten.

 

Herr Englmeier erl√§utert auch hier, dass es sich um √∂ffentliche Stellpl√§tze handelt, die von allen Personengruppen benutzt werden d√ľrfen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, an der Beschilderung im Pfarrer-Johann-Beck-Weg nichts zu verändern.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

9.         Parkprobleme Neubruch und am Vorfluter

 

Im Neubruch und am Vorfluter gibt es erhebliche Parkprobleme. Es handelt sich um eine √§ltere Wohnsiedlung in der noch geringere Stellplatzzahlen gefordert waren und nur wenige √∂ffentliche Stellfl√§chen angelegt wurden. Die Stra√üen sind sehr beengt, was zu erheblichen Engstellen f√ľhrt, wenn auch noch Fahrzeuge auf der Stra√üe parken.

 

Herr Englmeier erl√§utert, dass auch hier jedes Fahrzeug stehen darf, solange es zugelassen und fahrt√ľchtig ist, die Mindestfahrbahnbreite von 3 m gegeben ist und die Stra√üe von Einsatzfahrzeugen befahren werden kann.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, an der Beschilderung im Neubruch und am Vorfluter nichts zu verändern.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

10.      Erlass einer Sackgassenbeschilderung im Fichtenweg wegen steigendem Kundenverkehr durch die Metzgerei

 

Im Fichtenweg kommt es zu immer mehr Kundenverkehr durch die Metzgerei. Ein Anwohner hat bei der Gemeinde Finsing angefragt, ob eine Sackgassenbeschilderung angebracht werden kann.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden stimmen zu, dass im Fichtenweg eine Sackgassenbeschilderung aufgestellt werden kann. Die Stra√üe m√ľndet direkt in einen privaten Zufahrtsweg zu den Parkpl√§tzen der Metzgerei.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, bei der Einm√ľndung vom Herdweg in den Fichtenweg eine Sackgassenbeschilderung Zeichen Nr. 357 zu erlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 12  :  Nein 2 

 

 

 

11.      Anordnung der Stra√üe ‚ÄěAm Isarkanal‚Äú als Vorfahrtsstra√üe

 

Im Gewerbegebiet der Gemeinde Finsing gilt aktuell an jeder Einm√ľndung rechts vor links. Es liegt eine Anfrage vor, ob es sinnvoll ist, die Stra√üe ‚ÄěAm Isarkanal‚Äú als Vorfahrtsstra√üe festzulegen.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden teilen mit, dass es nicht sinnvoll ist, die Stra√üe ‚ÄěAm Isarkanal‚Äú als Vorfahrtsstra√üe anzuordnen. Es liegt eine ideale bauliche Situation vor. Die Regelung rechts vor links beruhigt den Verkehr, was in bebauten Ortsteilen immer w√ľnschenswert ist.

Im Bereich der neuen Einm√ľndung zum Gewerbegebiet Neuching muss bei der Fertigstellung des Einm√ľndungsbereiches der abgesenkte Bordstein herausgenommen werden und eine einheitliche Asphaltierung durchgezogen werden, damit keine unklare Situation entsteht.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, die Stra√üe ‚ÄěAm Isarkanal‚Äú nicht als Vorfahrtsstra√üe auszuweisen. Im Bereich der neuen Einm√ľndung zum Gewerbegebiet Neuching ist bei der Fertigstellung des Einm√ľndungsbereiches der abgesenkte Bordstein herauszunehmen und eine einheitliche Asphaltierung durchzuziehen, damit keine unklare Situation entsteht.

 

Anwesend 14  :  Ja 10  :  Nein 4 

 

 

 

Ortsteil Eicherloh, Finsingermoos und Brennerm√ľhle

 

12.      Parkprobleme in der Gro√üsenderstra√üe entlang des Eicherloher Parks

 

In der Gro√üsenderstra√üe parken Fahrzeuge entlang des Eicherloher Parks. Seitens der B√ľrger und der Schulweghelfer wurde diese Parksituation bem√§ngelt. H√§ufig wird hier entlang der Bushaltestelle und auf dem Gehweg geparkt.

 

Herr Englmeier erl√§utert, dass das Parken auf dem Gehweg, an Bushaltestellen sowie 15 m davor und danach gesetzlich verboten ist. Im Anschluss an die 15 m ist das Parken auf dem Seitenstreifen gestattet. Eine Beschilderung oder eine Zick-Zack-Linie kann dazu dienen die √∂rtlichen Gegebenheiten zu verdeutlichen. M√∂chte die Gemeinde Finsing √ľber das gesetzliche Haltverbot hinaus das Parken unterbinden, muss beidseitig beschildert werden, da sich die Fahrzeuge ansonsten auf die andere Stra√üenseite stellen werden. Beachtet werden sollte aber auch, dass sich die Parksituationen in den umliegenden Stra√üen durch eine Beschilderung in der Gro√üsenderstra√üe versch√§rfen k√∂nnen.

Im Bereich der Pflegezufahrt f√ľr den gemeindlichen Bauhof schlagen die Vertreter der Fachbeh√∂rden vor, eine Abplankung zu errichten, sodass das Parken tats√§chlich nicht mehr m√∂glich ist.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt den Bauausschuss damit, einen Vorschlag f√ľr die Beschilderung der Parkplatzsituation in der Gro√üsenderstra√üe zu erarbeiten.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

13.      Schwerlastverkehr √úberrheinerweg

 

B√ľrgermeister Kressirer erl√§utert den Teilnehmern die Situation im √úberrheinerweg. Es handelt sich um eine sehr schmale Stra√üe, bei der selbst kleine Autos bei Begegnungsverkehr auf das Bankett ausweichen m√ľssen. In letzter Zeit kommt es immer h√§ufiger vor, dass Schwerlastverkehr √ľber den √úberrheinerweg f√§hrt. Die Beteiligten gehen davon aus, dass es sich um Fehler in Navigationssystemen handelt.

 

Herr Neudecker teilt mit, dass das Zeichen Nr. 253, Verbot f√ľr Kraftfahrzeuge √ľber 3,5 t mit dem Zusatzzeichen Nr. 1026-35, Lieferverkehr frei angebracht werden kann. M√∂glicherweise gibt es auch eine zentrale Stelle f√ľr Navigationssysteme, an die man sich wenden kann.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, f√ľr den √úberrheinerweg ein Verbot f√ľr Kraftfahrzeuge √ľber 3,5 t (Zeichen Nr. 253) mit den Zusatzzeichen ‚ÄěLieferverkehr frei‚Äú (Zeichen 1026-35) und ‚ÄěLandwirtschaftlicher Verkehr frei‚Äú (Zeichen 1026-36) zu erlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

14.      Parkprobleme Eichenstra√üe

 

B√ľrgermeister Kressirer setzt die Teilnehmer √ľber die Parksituation in der Eichenstra√üe in Kenntnis. Gerade in Einm√ľndungsbereichen kommt es des √Ėfteren zu Engstellen mit Unfallgefahr.

 

Herr Englmeier empfiehlt das bestehende Haltverbotsschild weiter nach Westen evtl. an die bestehende Straßenlampe zu setzen. Sollte dies der Gemeinde noch nicht ausreichen, besteht auch hier die Möglichkeit einer Parkraumzone, wobei die öffentlichen Stellplätze zu kennzeichnen sind.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt den Bauausschuss damit, einen Vorschlag f√ľr die Beschilderung der Parkplatzsituation in der Eichenstra√üe zu erarbeiten.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

15.      √úberholverbot auf der Ismaninger Stra√üe

 

Die Gemeinde Finsing hat eine Anfrage erhalten, ob in der Ismaninger Stra√üe ein √úberholverbot erlassen werden kann. Es besteht ein Unfallrisiko, wenn ein √úberholvorgang get√§tigt wird und gleichzeitig ein Anlieger aus seiner Grundst√ľcksausfahrt herausf√§hrt.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden sind der Auffassung, dass ein √úberholverbot auf der Ismaninger Stra√üe √ľberzogen ist. Die Geschwindigkeit ist auf 70 km/h begrenzt, was absolut angemessen und f√ľr die Verkehrssicherheit ausreichend ist.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, auf der Ismaninger Straße kein Überholverbot zu erlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 14  :  Nein 0 

 

 

 

16.      Vermehrte Unf√§lle im Bereich der Kapelle an der Torfstra√üe

 

In der starken S-Kurve in der Ortschaft Eicherloh ist es in j√ľngerer Vergangenheit immer h√§ufiger zu Verkehrsunf√§llen gekommen. B√ľrgermeister Kressirer bittet die Vertreter der Fachbeh√∂rden, um Einsch√§tzung, ob hier Ma√ünahmen ergriffen werden sollten.

 

Herr Englmeier erl√§utert, dass √ľber eine Geschwindigkeitsbeschr√§nkung auf 30 km/h nachgedacht werden k√∂nnte. Allerdings wird dies in dem Kurvenbereich nicht nachpr√ľfbar sein. Es liegt in der Eigenverantwortung des Fahrzeugf√ľhrers die Geschwindigkeit den Verkehrsbedingungen entsprechend anzupassen. Verkehrsteilnehmer die uneinsichtig sind, werden sich auch von einer Beschilderung auf 30 km/h nicht beeindrucken lassen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, keine Geschwindigkeitsbegrenzung im Kurvenbereich der Kapelle auf der Torfstraße zu erlassen.

 

Anwesend 14  :  Ja 13  :  Nein 1 

 

 

 

17.      Verkehrsspiegel im Kreuzungsbereich An der Dorfen/Finsinger Stra√üe bzw. Eicherloher Stra√üe

 

Die Gemeinde Finsing hat eine Anfrage erhalten, ob im Einm√ľndungsbereich An der Dorfen/ Finsinger Stra√üe bzw. Eicherloher Stra√üe ein Verkehrsspiegel aufgestellt werden kann.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden sehen an dieser Stelle keine Notwendigkeit f√ľr einen Verkehrsspiegel. Das Sichtdreieck von 135 m kann auf der rechten Seite nicht ganz eingehalten werden. Die Einsicht nach links ist komplett frei. Der Fahrzeugf√ľhrer kann sich deshalb vorsichtig in die Kreuzung hineintasten und hat dann auch rechts freie Sicht.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, im Kreuzungsbereich An der Dorfen/ Finsinger Straße bzw. Eicherloher Straße keinen Verkehrsspiegel aufzustellen.