Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Grund- und Mittelschule Finsing, Sanierung Heizzentralen; Vorstellung der Ma√ünahme durch das Ingenieurb√ľro Planplus

BezeichnungInhalt
Sitzung:08.04.2019   GR/149/2019 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Abstimmung: Anwesend: 14, Ja: 14, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

Zu diesem Tagesordnungspunkt begr√ľ√üt B√ľrgermeister Kressirer Herrn Steger von Planplus, der dem Gemeinderat die vorgesehenen Sanierungsma√ünahmen der Heizzentralen an der Schule Finsing vorstellt.

Bei der Sanierung soll die gesamte Technik in den Heizzentralen erneuert werden. Hierzu werden die zwei seit 1993 bestehenden 285 kW Gas-Kessel gegen einen neuen Gas-Brennwert-Kessel mit 370 kW ersetzt. Bei der Leistung des Kessels ist eine Erweiterung der Schule Finsing bereits eingeplant. Insbesondere wird die Verteileranlage durch neueste Technologie abgelöst. Die vorhanden MSR-Schaltschränke werden durch einen neuen MSR-Schaltschrank mit einheitlichem System ersetzt. Die Abwasserhebeanlage wird durch eine neue Anlage an den Bedarf angepasst.

Die gesamte Heizungsanlage befindet sich nach der Sanierung, insbesondere im Bereich Hydraulik und Verteilung auf dem technisch neuesten Stand.

Die Kostensch√§tzung lag bisher bei ca. 293.000,00 ‚ā¨. Bei der nun erfolgten Kostenberechnung ergibt sich eine Gesamtbruttosumme in H√∂he von ca. 383.000,00 ‚ā¨. Die Kostensteigerungen gegen√ľber der Kostensch√§tzung ist auf die Erh√∂hung der Kesselleistung f√ľr den neuen Schulanbau (ca. 20.000,00 ‚ā¨), die elektrische Verkabelung in der MSR-Technik (ca. 25.000,00 ‚ā¨), die MSR f√ľr die L√ľftungstechnik in den Umkleiden (5.000,00 ‚ā¨) und eine Preissteigerung von ca. 10-15 % seit der Kostensch√§tzung vor einem Jahr zur√ľck zu f√ľhren. Die Ma√ünahme wird mit 90 % aber mit maximal 200.000 ‚ā¨ durch das KIP‑S der Regierung von Oberbayern gef√∂rdert.

 

Die Schule Finsing wird seit der letzten energetischen Sanierung im Jahr 2011 mit der Abwärme einer Biogasanlage beheizt. In den vergangenen Jahren mussten jährlich zwischen 30.000 und 70.000 kW mit Gas dazu geheizt werden, wenn der Bedarf nicht vollständig durch die Biogasanlage gedeckt werden konnte. Der Vertrag mit dem Betreiber der Biogasanlage läuft noch etwa 8 Jahre.

 

Von Seiten des Gemeinderates wird vorgeschlagen, die alten Gas-Kessel noch bis zum Ende der Vertragszeit mit dem Biogasanlagenbetreiber zu behalten, da sich der Erwerb eines neuen Kessels nicht amortisieren wird. Es ist unwahrscheinlich, dass beide bestehenden Heizkessel gleichzeitig ausfallen. Sollte der Vertrag mit dem Betreiber der Biogasanlage nicht verlängert werden, könnte dann ein Heizkessel mit neuester Technik eingebaut werden.

 

GL Fryba gibt zu bedenken, dass die F√∂rderung auch f√ľr einen neuen Kessel beantragt wurde. Wenn nun kein neuer Kessel beschafft wird, k√∂nnte das f√∂rdersch√§dlich sein. Dies muss zwingend vorher gepr√ľft werden.


Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, die Heizzentralen der Grund- und Mittelschule Finsing gem√§√ü dem vorgeschlagenen Konzept des Ingenieurb√ľros Planplus zu sanieren. Sofern es nicht f√∂rdersch√§dlich ist, sollen die bestehenden Gas-Kessel nicht erneuert werden.